Überlegen = Üb erleben Teil II

Zwei Wochen Urlaub liegen hinter mir. Zwei Wochen in denen ich viel geschlafen haben. Das Jahr 2018 habe ich mit der Frage begonnen: Wie kannst du lernen, gut für dich zu sorgen? Oder, wenn ich gefragt werde, was ich dazu sagen könnte. Hier mein Versuch einer Annäherung:

 

  1. Gefühle zulassen und nicht denken man sei krank. Du darfst so sein, wie du bist. Alle anderen gibt es schon.

Ich verfolge die Youtube Videos der Profilerin Suzanne Grieger-Langer. Nebenwirkung dieser Weiterbildungsmaßnahme ist, dass man der Illusion verfällt, überall würden Psychopathen rumlaufen. Sollte unter meinen Lesern ein Psychopath sein, soll er oder sie sich doch bitte helfen lassen. Psychopathen dürfen auch sein wie sie sind, verhindern dies aber bei ihrem Umfeld. Blöd.

Du darfst so sein wie du bist. Dazu gehört auch, in unserer von Positivismus geprägten schöne Bilder Social Media Welt, die ganze Palette der negativen Gefühle wie Wut, Trauer und Angst zuzulassen und durchzustehen. Das ist besser, als alles in sich rein zu fressen oder zu verdrängen.

  1. Was können wir im Hier und Jetzt verändern, damit es uns besser geht?
    Welche ungelösten Konflikte gibt es derzeit in meinen Leben? Wie könnte ich mit den Konflikten umgehen, damit sie mir weniger Kraft raus ziehen?
  2. Ressourcen, Ressourcen, Ressourcen
    Was tut dir gut? Wie stärkst du deine Ressourcen, um Probleme zu bewältigen? Oder auf Deutsch: Welche Kraftquellen hast du aus der Vergangenheit, die dir bis in die Gegenwart hinein helfen? Wie pflegst du diese Kraftquellen? Kannst du Kraftquellen aufladen wie einen Akku? Wenn ja, wie?
  3. Den Blick auf das gute richten. Es war gut, dann war es schlecht, dann wurde es wieder gut. Wir richten den Blick auf das gute. Es ist nichts so schlecht, dass es nicht auch für etwas gut ist. Was ist gut an meiner Partnerschaft? Was ist gut in meiner Arbeit?

 

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