Das ist alles nur in meinem Kopf Teil II

Heute schlage ich die Zeitung auf und lese ein Interview zum Thema positive Psychologie und dem Suchen und Finden des Glücks. Tolles Thema zu dem ich noch nie geschrieben habe. Bisher hat mich der Rat, ein Glückstagebuch zu führen, immer aggressiv gemacht. Geht es euch da auch so? An das Glückstagebuch dachte ich immer im Zusammenhang mit dem Arbeiten am glücklich sein. Den ganzen Abend grübelte ich über das Glücksthema und über das Vermeiden eines Glückstagebuchs. Zugegeben, mein Punkt 3 geht schon in die Richtung Aufschreiben in ein Buch…

 

Das Glück hat was mit der Sinnsuche zu tun. Was erfüllt mich und was gibt meinem Leben einen Sinn? Wofür lohnt es, sich anzustrengen? Wofür hat es sich früher mal gelohnt, sich anzustrengen? Und weshalb ist es heute nicht mehr so?

 

Was kann ich tun, um mich im Alltag besser zu fühlen? Hier meine 6 Punkte:

 

  1. Was habe ich heute getan, was ich als sinnvoll empfunden habe? Die Frage danach, was heute gut war. Es kann nicht alles schlecht gewesen sein. Nichts ist so schlecht, dass es nicht auch für etwas gut ist.
  2. Was hat heute jemand anderes getan (nicht mal zwingend für mich), was ich als sinnvoll empfunden habe? Habe ich auf diesen Menschen ermutigend reagiert, so dass er weiterhin sinnvolles tut? = Konnte ich so etwas bewirken? = Sinnhaftigkeit
  3. Was sehe, höre, fühle, rieche oder schmecke ich, wofür ich dankbar sein kann?

 

Und wenn ich mich im Alltag Schwierigkeiten mit einer Person habe und mir Verständnis für diese Person fehlt, kann ich mich mit folgenden Fragen auf ein Zusammentreffen vorbereiten:

 

  1. Was hat die Person für mich getan?
  2. Was habe ich für die Person getan?
  3. Welche Schwierigkeiten habe ich dieser Person bereitet?

Mit den Fragen 4-6 wechsle ich die Perspektive und mein Denken wird durch die Beantwortung der Fragen in eine andere Richtung gelenkt. Neue Aspekte tauchen auf. Vielleicht versteht man die andere Person dadurch besser. Jedes Verhalten hat eine positive Absicht. Die gilt es herauszuarbeiten.

 

Glücklich sein ist das Gefühl angekommen zu sein und fest im Sattel zu sitzen.

Dann stellt sich das Glück aber auch wieder ein, wenn wir uns in ein Abenteuer stürzen und etwas Neues ausprobieren.

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