Entscheidungen oder was will ich überhaupt Teil III

Entscheidungen oder was will ich überhaupt, oder Entscheidungen unter Vorbehalt

 

Mit jeder Entscheidung die wir treffen, geht eine Tür auf und eine andere Tür zu. Immer wieder höre ich den Spruch: „Scheitere früh und oft“. Passt der Spruch auch zu Entscheidungen zur Lebensplanung? Und wenn ja, an was müssten wir uns gedanklich halten, damit wir entscheiden und wenn es nix mehr ist, keine Hemmungen haben umzuschalten wie beim Fernsehprogramm?

Hier mein Versuch einer Annäherung in 10 Punkten:

 

  1. Wir entscheiden uns für einen Weg.
  2. Wir prüfen, ob der Weg funktioniert.

Falls nein: 3. Wir entscheiden neu und verwerfen den eingeschlagenen Weg. Bevor wir hinwerfen reden wir mit unseren vertrauten Bezugspersonen und denken nach. Mit aller Klarheit wird konkret reflektiert und sich nicht selber angelogen. Wir probieren neu aus. Wieder auf Anfang (1).

 

  1. Wir bekommen durch das Entscheiden, dem sich eingestehen, die falsche Entscheidung getroffen zu haben, und wieder neu zu entscheiden, eine Ahnung davon, was auf dem Ackerfeld des Nichtwissens im Zeitablauf für Stolpersteine liegen.
  2. Wir lernen durch Wirkung und Wechselwirkung oder Versuch und Irrtum.
  3. Wir erlauben uns Nichtwissen auszuhalten.
  4. Wir l(i)eben Abenteuer.
  5. Wir erlauben uns, regelmäßig zu prüfen, ob die Entscheidung auch bei veränderten Rahmenbedingungen (bspw. mehr Informationen) weiterhin beibehalten werden soll.
  6. Wir bewahren uns das gute Gefühl, die Dinge unter Kontrolle zu haben (wiederspricht 7) und bewahren uns die Erlaubnis frühzeitig umzukehren (1) oder Korrekturen vorzunehmen (2), wenn sich ein Weg als falsch erweist.
  7. Wir sehen Entscheidungsfehler oder „sich mehrmals entschieden haben und trotzdem Sackgasse“ Fehler nicht als Versagen, sondern als Lernchance.

 

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