Was dürfte man dir nicht nehmen? Teil III

Wenn wir Menschen mit unseren unterschiedlichen Werten aufeinander treffen, sind Konflikte vorprogrammiert. Um Wertekonflikte entgegen zu wirken hilft es, sich bewusst zu machen, welche Vorteile gegensätzliche Werte haben können und wie man in einer Organisation davon profitieren kann. Das Verhalten anderer zu verstehen und positives an Gegensätzlichkeit zu erkennen hilft, Denkfehler  zu vermeiden und aus seiner eigenen Filterblase auszubrechen.

 

Wie aber verhält es sich mit der Konkurrenz oder den Mitbewerbern? Konkurrenz meint doch, der andere hat etwas, was ich will oder könnte mir meinen Platz in der Futterkette streitig machen.

Hat der andere mehr als ich, stellen sich doch folgende Fragen:

  1. Wie kann ich mir davon was holen?
  2. Wie beseitige ich die Unterschiede?

 

Aber eigentlich geht es bei Konkurrenz und Mitbewerbern „nur“ um Wettbewerb.

Was ist Wettbewerb überhaupt?

 

Wettbewerb:

  • Offene Auseinandersetzung, an der ich im Bestfall wachse
  • Wenn ich beim Wettbewerb mitmachen will, muss ich mich selber kennen, meine Grundhaltung, wohin ich will, was mir wichtig ist (was dürfte man mir nicht nehmen)
  • Wozu mache ich es?
  • Wenn ich am Wettbewerb teilnehme muss ich wissen was ich will. Ich muss nicht alles Mögliche wollen. Es reicht, was ich mir im stillen Kämmerlein vorgenommen habe. Was nehme ich mir also vor?
  • Wettbewerb ist gut für Talente
  • Wettbewerb ist gut für Innovation
  • Wettbewerb ist schlecht für Könige, Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen

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