Entscheidungen oder was will ich überhaupt Teil II

Bestandsaufnahme. Wo stehe ich heute? Wo möchte ich überhaupt hinkommen?

Bin ich unzufrieden? Und wenn ja mit was? An den Unzufriedenheiten erkennt man seine Werte am besten.

Werte finden Ihren Ausdruck in Begriffen wie Sicherheit, Ehrlichkeit, Ehre, Treue, Zuverlässigkeit, Verantwortung usw. Sie stehen hinter unseren Verhaltensweisen und sind innere Motivatoren. Wenn Du Dein Verhalten verändern willst, aber Werte hast, die zu dem gewünschten Verhalten im Widerspruch stehen, dann wirst Du keinen Erfolg haben. Dein neues Verhalten wirst Du nicht lange beibehalten können. Nur wenn Deine Werte Dein Verhalten unterstützen, wirst Du es schaffen, Dein Leben dauerhaft zu verändern. Mithilfe von Werten urteilen wir darüber, was gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm, gut oder böse, wahr oder falsch, schön oder hässlich ist. Werte treten in enger Verbindung mit den Überzeugungen, Vorurteilen, Einstellungen auf. Je nach Kontext und erwünschtem Ergebnis können Werte in Konflikt geraten. Ein Wertekonflikt lässt sich so beschreiben: Man hat hohe Erwartungen vom Leben und ist nicht bereit dafür Opfer zu bringen oder ist sich der Opfer die zu erbringen sind nicht bewusst. Zu einem gewissen Teil gehören diese Wertekonflikte auch zu unserem Leben. Sie machen unser Leben reizvoll, abwechslungsreich und spannend. Wenn die Konflikte aber Oberhand gewinnen, haben wir uns nicht voll und ganz unserem Ziel verschrieben und der innere Konflikt drückt sich in unserem Verhalten aus. 

Wenn Du so wie bisher nicht weitermachen willst, dann entwickle eine Vision über den Zustand den Du erreichen willst. Am besten mit inneren Bildern wo du wann stehst und wie es dann sein wird.

Stell Dir vor, welche (positive) Veränderung eintritt, wenn Du Dein Ziel erreicht hast.

Motivier Dich täglich neu. Stell Dir immer wieder vor, wie Dein Erfolg aussehen wird (innere Bilder) und gehe jeden Tag einen kleinen Schritt auf Dein Ziel zu. Wenn Du einen Tag lang nicht an Deiner Zielerreichung arbeiten konntest, frage Dich warum und was Du anders machen könntest um jeden Tag einen Schritt aufs Ziel zu machen. Frage Dich auch, was die Konsequenzen sind, wenn Du nicht Schritt für Schritt aufs Ziel hinarbeitest. Alles hat seinen Preis.

Was andere denken, meinen, sagen (…) sollte für Dich und Dein Streben nach Zielverwirklichung egal sein. Selbstbewusstsein. Außer das andere Leute denken, meinen, sagen (…) ist Feedback das Dich weiter bringt. Dann lohnt es sich hinzuhören.

Tipps für das Nehmen von Feedback:

  • Lerne, Feedback wertzuschätzen, auch wenn das Feedback ungefragt kommt, ungeschickt formuliert ist und einen im ersten Moment trifft
  • Bedenke, Feedback ist immer subjektiv. Es beschreibt die Wahrnehmung einzelner Verhaltensaspekte. Das Feedback ist nicht immer und überall wahr und beschreibt nicht deine Persönlichkeit.
  • Höre dir das Feedback ruhig an
  • Rechtfertige dich nicht
  • Stelle Verständnisfragen wenn nötig, damit du mit dem Feedback etwas anfangen kannst
  • Überlege, inwieweit das Feedback gerechtfertigt ist
  • Welche Konsequenzen willst du aus dem Feedback ziehen, oder umgedreht: was ist die Lernchance?

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