Überleben = Üb erleben

Die letzten 4 Blogger-Jahre habe ich mich bemüht, gerade nicht über Burn out zu schreiben. Alle anderen taten es bereits. Heute ist mir ein handschriftlicher Zettel vom Juli 2007 in die Hände geflattert. Damals hatte ich mich wohl mit einem Buch (keine Ahnung welches) beschäftigt und mir daraus 6 Regeln, um einen Burn out zu verhindern, herausgeschrieben.

Hier die Regeln und meine Anmerkungen aus 2017:

  1. Mit der Leistung identifizieren, nicht mit dem Unternehmen.
    Die eigene Identität ist mehr an die Tätigkeit und die Jobrolle geknüpft und weniger an Unternehmen XY. Dann tut eine mögliche Entlassung auch nicht so sehr weh. Siehe auch Punkt 4.
  2. Chancen im Blick haben, den Marktwert immer mal wieder prüfen und steigern.
    Der Plan B. Siehe nochmal Punkt 1.
  3. Rücklagen bilden, die unabhängig machen. Notfalls auf Wohneigentum verzichten, wenn dies abhängig/unflexibel macht. Das muss jeder für sich selber entscheiden.
  4. Sich auf Krisen vorbereiten. Schon in der Bibel war von den sieben mageren und sieben fetten Jahren die Rede. Entwickle die Einstellung, dass jede Krise eine Chance zur Neuorientierung ist. Eine Krise kann sich zur positiven Wendung im Leben entwickeln. Nicht immer, nicht jedes Mal, nicht bei jedem. Leider.
  5. Ziele, Wünsche, Visionen formulieren, die Zukunft im Blick haben (auch wenn immer wieder gesagt wird, mehr im hier und jetzt leben), proaktiv Eigeninitiative entwickeln, und die Kreativität pflegen. Zum Beispiel mit Salzteig (du brauchst nur Mehl, Salz, Wasser, Backofen). Für ganz viele Coaching Formate ist es sinnvoll Zugang zu seinen kreativen Anteilen zu haben, um gangbare Wege zu finden.
  6. Handelnder bleiben und nie zulassen zum handelnden zu werden. Oder sich treiben lassen, aber nicht getrieben werden.

Habt ihr weitere Anti-Burn out Regeln über die Jahre angesammelt? Dann bitte in der Kommentarspalte ergänzen.

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