Wertschätzung

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Wie zeigt sich Wertschätzung in deinem Leben?
Mit dieser Frage startet der Aufruf zur Blogparade von Jana Ludolf. Ihren Blog rund um Kommunikation verfolge ich schon eine Weile.

Mit Wertschätzung beschäftigen wir uns wohl erst so richtig, wenn sie uns fehlt. Wenn man es uns spüren lässt. Wenn wir sagen: „Wie redest du eigentlich mit mir?“ oder, wenn wir merken, jetzt wird es respektlos (unterirdisch). Das Niveau sinkt. Respekt, Wertschätzung, Akzeptanz. Ich möchte als Mensch, so wie ich bin, angenommen und akzeptiert werden. Manchmal reicht mir auch Toleranz, aber eigentlich will ich akzeptiert werden.

 

Wenn ich für das was ich bin und dass wofür ich einstehe, kritisiert werde, nehme ich die Kritik im Bestfall als Feedback (es gibt ja keine Fehler nur Feedback), im schlechtesten Fall gehe ich davon aus, dass die mich kritisierende Person nichts von mir hält und mich noch weitere male herabsetzen wird und mich vielleicht auch nicht dahaben will.

Jemand lässt mich dann einfach nicht gelten. Ich gewinne im zusammen sein kein Land.

 

Wie gehe ich dann damit um, mich in einer wertschätzungsfreien Zone zu bewegen?

Eine Möglichkeit ist, dem ganzen aus dem Weg zu gehen. Also an der Schraube „Präsenz“ drehen. Das geht in einem Arbeitsverhältnis mit Arbeitsvertrag schlechter, als bei der Schwiegermutter oder den Nachbarn.

 

Eine andere Möglichkeit (und daran arbeite ich auch noch) ist es, sich eine innere Schatztruhe anzulegen. Sich vorzustellen, ein innerer Schatz wohnt in einem. Und an den Ort an dem die innere Schatztruhe steht, kann ich mich gedanklich hin flüchten.

 

Wahlweise denke ich auch an einen Space Bubble, wo nur ich rein kann, drinnen geschützt bin und rausschauen kann. Ich beobachte dann aus dem geschützten Space Bubble aus der Meta-Ebene heraus das Geschehen mit Abstand.

 

Wie fordere ich Wertschätzung ein?
Immer wieder durch Gespräche. Gespräche am Arbeitsplatz, im Verein, in Freundschaften, in der Familie. Mitteilen wie es einem geht, Gefühle beschreiben, so gut es die Situation zulässt und Klarheit über das weitere Zusammenleben einfordern. Schlimmer als ein Gespräch zu führen ist wohl auf die Jahre gesehen, keine Gespräche zu führen. Das Gegenüber bekommt ohne Gespräch keine Lernchance.

 

Wie gebe ich Wertschätzung weiter?

-Freundlichkeit

-Zuhören

-Wiederholen was ich im Gespräch verstanden habe

-keine falschen Versprechungen

-keine Beschimpfungen

-Wenn ich schlecht gelaunt bin, versuche ich mir vorzustellen, wie ein Popstar wie Justin Timberlake durch die (Arbeits-)Welt geht. Wie redet ein Popstar mit seinen Fans um weiterhin beliebt zu bleiben? Und mit diesem „Popstarsschwung“ versuche ich dann einen guten Kommunikationseindruck zu hinterlassen.

 

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