Rollenklarheit

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Beruflich und privat sind wir in vielen Rollen unterwegs. Als Vereinsvorstand oder Bewohnerbeirat wurden damals viele Erwartungen an mich herangetragen. Beide ehrenamtlichen Posten waren eine private Rolle von mir, die ich bestmöglichst auszufüllen versuchte. Die eigene Rolle für sich selber zu klären, hilft neue Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und vielleicht auch, verloren geglaubte Struktur zurückzugewinnen. Mit folgenden Fragen richten wir den Blick nach innen und außen und bekommen durch Reflexion neue Erkenntnisse:

  1. Was gehört zu meiner Rolle?
    Welche Erwartungen habe ich an mich selber als Rolleninhaber?
    Was erwarten andere von mir?
  2. Was gehört nicht zu meiner Rolle?
    Damit ist gemeint, was machst du alles trotzdem, was nicht zu deiner Rolle gehört.
    Wo kann ich mich nicht abgrenzen?
    Was wird an mich herangetragen, was nicht zu meiner Rolle gehört?
  3. Was stärkt mich in meiner Rolle?
    Welche Motivation habe ich selber, die Rolle auszuüben?
    Woher bekomme ich Unterstützung und Feedback?
  4. Was hindert mich, meine Rolle auszuführen?
    Was behindert mich, welche Umstände und Faktoren müssten sich ändern?
    Welche inneren, persönlichen Anteile hindern mich, meine Rolle wahrzunehmen?
    Welche äußeren Punkte wirken störend auf die Rollenausübung, so wie ich es möchte?

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